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Bachelor ist ein wissenschaftlicher Titel der für einen qualifizierten Beruf steht. Aus diesem Grund ist es natürlich nahe liegend diesen im Bereich Physiotherapie anzubieten.
Dies hört sich soweit ganz gut an, aber der Bachelor ist in Deutschland für den Beruf Physiotherapie noch lange nicht anerkannt. Dies hat zur Folge, dass die Ausbildung hierfür keineswegs geregelt ist. So können Sie den Bachelor, je nach Anbieter, schon mit ca. 300 Unterrichtsstunden oder erst nach ca. 1200 Stunden absolvieren.
Weiterhin bringt der Bachelor für die praktische Berufsausübung nichts, da es hierbei um wissenschaftliches Arbeiten und die Forschung geht.
Aus diesen zwei Punkte ergibt sich die Frage warum überhaupt den Bachelor machen? Dem "Physiotherapeuten" bei der Arbeitssuche bringt es keine Vorteile (Ausnahme evtl. bei der Bewerbung um die leitende Funktion in einer Klinik, bzw. in dem Bereich der Forschung). Sinnvoller ist es die Zeit, Energie und das Geld in praxisbezogene Fortbildungen wie Lymphdrainage, Manuelle Therapie,… zu stecken.
Ein sehr wichtiger Punkt ist, dass die Ausbildung zur/zum Physiotherapeut/in "alleine" schon sehr lernintensiv ist. Die Vorstellung parallel noch ein Studium zu absolvieren kann nur die Qualität der Ausbildungen in Mitleidenschaft ziehen.
Somit lautet unser Fazit: Sobald der Bachelor in Physiotherapie (Ausbildung und Titel) geregelt ist, werden wir unser Angebot darauf abstimmen und dies dann auch sinnvoll umsetzen.
Bedenken Sie, um als Physiotherapeut/in die Berufserlaubnis zu erhalten brauchen Sie das erfolgreich abgeschlossene Staatsexamen.